Liebes Tagebuch...
Gedanken...

Wenn die Dunkelheit der Nacht

Die leeren Herzen füllen kann,

Die dort liegen, gestohlen,

Geraubt von Dreck wie dir,

Wenn sie es wirklich kann,

Kann ich dann endlich gehen?

 

Wenn die Stille vor dem Sturm

Lose Gedanken fesseln kann,

Die fliegen, viel zu weit weg,

Gezogen von Dreck wie dir,

Wenn sie es wahrhaftig kann,

Wird der Todesengel sich endlich zeigen?

 

Niemals,

Diese Stille ist zu laut für das Ende

Diese Finsternis zu hell für das Nichts

Pure Verzweiflung füllt die Leere

Weil ich nicht weiß, wohin.

Am liebsten würde ich dich ausradieren,

entfernen aus dieser sonst so schönen Welt.

 

Wenn die Stille fesseln kann,

habe ich dich dann getötet?

 

Deine Schuld

 

Ich schlage,

Zornerfüllt,

Wieder und wieder auf dich ein.

Meine Hände sind blutüberströmt,

Meine Haut brennt, die Leere schreit.

Ich schlage und schlage.

Bis ich...

 

Es ist alles deine Schuld.

Verrecke, du Stück aus Dreck,

du, der mein Leben unlebenswert machtest.

 

Meine Fäuste sind taub,

Blut tropft beständig zu Boden,

Die Verzweiflung lacht.

Ich schlage und schlage.

Bis ich endgültig resigniert vor dem Spiegel zusammensinke.

 

------

 

Lässt sich interpretieren, würde es denn je gelesen werden.

Viel Spaß dabei <3

 

Ned

5.5.07 10:46


Nach langer Zeit mal wieder...

... und nur aufgrund großer Langeweile und schlechter Laune, was hab ich auch für andere Gründe?

Die vergangenen Tage waren genauso unspektakulär wie die vergangenen Wochen. Mittwoch gibt es Halbjahreszeugnisse und alles ist gut, zwei Tage frei, nur um sich unerholt erneut in Arbeit stürzen zu dürfen. Was ein Spaß...

-Ist mir eigentlich schon aufgefallen, dass ich nur schreibe, also hier schreibe, wenn ich mies drauf bin? -Ja, ist mir. Ich merke es schließlich selbst, wäre auch seltsam, wenn nicht, hab ich Recht?

-Natürlich.

 Ich habe keine Lust, irgendwelche pseudo-tiefsinnigen Texte zu verfassen, solche Erwartungen sollte auch keiner haben, der sich das hier durchliest.

Wobei es so jemanden vermutlich nicht gibt? -Doch, mich selbst, muss schließlich nachher, am Ende des Eintrages, noch einmal Korrektur lesen. Will doch nicht von Fehlern triefendes posten..

Haha.. Grandios, jetzt weiß ich nicht einmal mehr, was ich zu schreiben gedachte..

Also Auf Bald oder Nie für heute..

 

Ned, Meister der Masken -oder etwa nicht?- 

27.1.07 20:24


Denk hierüber nach, und sag mir, was du dachtest...

"Der Sinn des Lebens ist zu leben, allen Widrigkeiten zum Trotz, sich dabei niemals unterkriegen zu lassen."

Warum hab ich nur immer das Gefühl, das man mich nicht versteht, nicht verstehen will?

Das Gefühl, dass man mir alles erzählen will, von mir aber nichts erzählt bekommen mag?

Ist es unberechtigt, dieses Gefühl..?

Woher soll ich das wissen?!

"Lang lebe das Leben"

Mit all seinen Ignoranten und verblendeten Spießern.

-Amüsant, nicht?

Das ist es, durchaus.

-Natürlich will ich helfen, und nicht selten setze ich -trotz eigener Schmerzen, eigenem Leid- meine ewig fröhliche Maske auf, rücke sie zurecht, sodass nichts von eigener Sorge hindurchbricht, um mich besser auf die anderer konzentrieren zu können.

Nicht selten ist diese Methode bisher erfolgreich gewesen. Aufheitern, aufbauen, aufrichten..?

Das kann ich, denke ich mal, zumindest andere.

Mich selbst?

Gewiss nicht.

"Will einzig einen Nutzen,

Eine Aufgabe im leeren

Leben besitzen, so verberg

Ich meine Augen im

Schatten, verstecke mich

Hinter Lügen, um etwas

Nützliches zu vollbringen

Imstande zu sein. -Nicht?"

Huch, erneut schlichen sich Worte in Aneinanderreihungen ohne jegliche Andeutung von Sinn in meinen Geist, wurden niedergeschrieben von meinen lose über die Tastatur huschenden Fingern, eiligst, schnell.

-Warum auch nicht?

Ist es doch immer wieder erheiternd zu lesen, was der Mensch so in schnellem Denken oder eher Nicht-Denken zustande bringen kann...

Hab ich Recht?

-Natürlich habe ich das.

Immer.

"In tiefster Finsternis ein Stern ward geboren,

der ohne Licht jemals erblickt zu haben seine

Strahlen gen der Sonne reckt, die so unendlich

fern Wärme, Leben, das nie geseh'ne Licht zu

spenden einzig und allein fähig ist und sein wird.

Der Stern schrie sein Leid in unbarmherz'ge

Dunkelheit das von niemandem gehört, weder

von Mond noch den anderen Sternen nahe ihm,

die vom schmerzgeplagten Stern immerzu durch

dessen Erzählungen vom Lichte der Sonne am

Leben gehalten wurden. Ewig, da ein Stern nicht

stirbt. -Oder?!"

Denk dir nichts dabei, du, wer auch immer du bist, der das hier tatsächlich durchliest, dir sei vielmals gedankt.

Nun, was gedenke ich desweiteren zu schreiben...?

-Nichts!

Was sonst, wieso auch, weswegen auch?

Gibt es doch keinen Grund dafür, also warum! Warum soll ich meine Zeit mit Dingen verschwenden, mit Worten, Texten, von denen ich mir nicht einmal sicher sein kann, dass sie überhaupt gelesen werden, dass irgendwer, sollte er sie gelesen haben, überhaupt einen Gedanken darüber verloren hat?

Mit diesen Worten beende ich diesen meinen Eintrag.

Auf bald oder nie, wie immer.

Ned.

6.12.06 18:19


Schwache Worte schwacher Seele...?!

"So sprach ich leis' das Dritte meiner Worte,

gleicht es weder dem Ersten, noch dem Zweiten,

falsche Versprechung war jedes jener Letztgenannten.

-Oder?"

Bedeutung dessen..?

Nun.. Ich mag es nicht, wenn jemand erst sagt, er mache dies, dann, etwas später, er mache etwas ganz anderes und zum Dritten.. Erneut anders, viel mehr.

Verständlich also?

Wieder verging ein Tag, ein langer kurzer Tag, schnell, nicht wahr?

Aber so ist das nuneinmal. Hab ich Recht?

-Natürlich.

Besondere Ereignisse an diesem?

Gewiss nicht.

"-Umschließen langsam meine kalten Finger den warmen, weichen Griff der Klinge, fahren zart über diese... -Der Ärmel ward beiseite geschoben, im Innern schrie es, schrie alles, doch nun.. -Ist es nicht mehr zu hören. -Oder verschließen sich nur die Sinne, mehr und mehr?

-Unklar das Bewusstsein, bis der Schmerz es sanft erreicht. -Kaltes Brennen. -Rot."

Wieder die Schnitte, ich konnt mich nicht zurückhalten, dumm nicht wahr? Schwach...

Was soll man machen, man sollte es sein lassen, doch wie jede andere ist auch das "Ritzen" eine scheußliche, ungesunde Sucht, von der man nicht mehr so schnell loskommt, so stark der Wille auch ist. Jeder ist irgendwann mal schwach, geschwächt, willenlos..?

Doch.. Man sollte keinen Fehler begehen und seine Existenz durch Schmerzen spüren wollen.. Verschließe dich nicht so, wie ich es mache, wie ich mich verschließe, um stark genug zu wirken, um andere möglichst aufzubauen.

Zerbricht die schwache Seele einer solchen Person doch viel zu schnell unter dem Leid anderer, welches sie auf sich zu nehmen versucht...

"Dunkel ward's in tiefster Nacht.

Hat Unheil über uns gebracht?

Schwarze Schatten, Schemen gleich,

Steh'n am Rande, wartend auf.. Euch?

Auf Euch, die sich verstecken,

Am Grunde des Herzens wahrlich

Jämmerlich... Verrecken. -Stille."

Dies und mehr spukt durch die ein oder andere Windung meines Gehirns, wer weiß, woher die entsprangen, diese Worte..?

Durch bloße Inspiration? Vielleicht, gibt es solche doch überall. Allein in den Lyrics der Lieder von Dir en Grey, wunderschöne Worte, verfasst von deren Sänger Kyo. Selbst ins Deutsche übersetzt verfehlen sie ihre Wirkung nicht, verlieren daran nicht.

Auch die Lyrics einiger Lieder von D'espairs Ray sind selbst im übersetzten Zustand inspirierend.

-Todesfuge von Paul Celan ließe sich ebenfalls empfehlen, ist jemand auf der Suche nach Inspiration.

-Ich schließ' dies' Thema doch nun zunächst ab. Vielleicht führe ich es an and'rem Tage weiter...

Was gäbe es noch zu erzählen, berichten.

-Nichts.

Natürlich nicht, nichts ist erzählenswert genug, von Interesse und dergleichen.

"Wenn die samt'ne Dunkelheit uns langsamst umhüllt, umfängt,

Was denkst du, sind wir dann? -Tot? -Gewiss. So lass uns fort

Von hier, der seid'nen Decke purster Schwäre eilendst entfliehen.

Zurück dorthin, von wo wir kamen, zurück -Ja wohin? -Zurück.

Ins Leben."

Meine Worte werden... Lascher, schwächer, ich beende dies jämmerliche Spiel, dies Bild des.. Elends? Lieber schnell.

So, wie immer, Auf Bald oder Nie,

Ned.

4.12.06 20:50


Fehlendes Verständnis wirrer Gedanken..?

"Sacht und zart fällt die erste Flocke Schnee hinab auf glühend heiße Kohlen; noch weit bevor den Boden dort erreicht, sie längst qualvoll verdampft, verreckt, niemals hat sie die Erde berührt."

Wieder bin ich da um wertlose Zeilen mit meinen Gedanken zu füllen.

Gedanken wahrlich, denn ich habe vor Kurzem etwas vor etlichen Wochen von mir geschrieb'nes wiederfinden können.

Ich mag es eigentlich noch recht gern, so kopiere ich es hier hinein, in der Hoffnung, dass es möglicherweise irgendjemandem helfen könnte...

'Was wollten wir eigentlich hier?

Weiß es jemand?

Ich tu es nicht...

Warum...?

Stille, Einsamkeit, weiß denn niemand, wo wir sind, was wir hier machen sollen?

Wieso...?

Ich hab es satt.

Warum lassen sie uns immer so dumm stehen? Im Regen stehen...

Ich mochte den Regen, er war kühl und erfrischend, nass, er geht auf jeden nieder, macht dabei keine Unterschiede. Auf Priester und Sittlichkeitsverbrecher, auf Schlagerstars und Rockmusiker, den Regen stört es nicht.

Wenn doch nur alle so wären wie der Regen und nicht auf die einzelnen Klassen achten würden.

Doch Gedanken über das Wetter beantworteten meine Fragen auch nicht.

Dabei sind es nicht einmal tiefgründige Fragen, ich wollte nur wissen, was wir hier sollen, wo wir hier überhaupt sind..

Hilfe!

Holt mich jemand aus dieser Schwärze heraus?

Ich fühlte mich wie in tiefster Nacht allein gelassen in einem Raum voller Verräter, Gefahren, allem Schlechten.

Hilf mir!

Doch das hast du nicht getan, du existierst nicht einmal.

Denn wer würde schon meine Gedanken hören?

Wen interessieren sie überhaupt?

Eine Hand streckte sich mir entgegen, ein freundliches Lächeln.

Doch bevor ich die Rettung greifen konnte, drängte sich jemand vor mich.

Wut kroch aus meinem Bauch meinen Hals hinauf, ich schrie die übelsten Verwünschungen gegen diesen Drängler, schlug auf ihn ein, ich hasste es.

Wie immer war ich unsichtbar, aber sichtbar genug, um weggezerrt und niedergeschlagen zu werden.

Ich wurde beschimpft, als Egoist bezeichnet.

Im Kindergarten gab es mal einen Spruch... Er besagte, dass man alles, was man sagte, selbst sei.

Wie wahr...

Die Leute beschimpften sich selber, wenn sie mich niedermachten, das ließ mich schmunzeln.

Wie verblendet doch alle waren!

Ich brach in schallendes, irr anmutendes Gelächter aus, was mir nur einen bösen Blick einbrachte, böse Blicke von allen, doch störte es mich?

Ihr seid mir alle so egal, wisst ihr das?

Ja..

Gleichgültigkeit war schon immer mein stärkster Schild gewesen.

Hätte ich ihn nicht, wäre ich längst zerbrochen, da ich mir sonst zu viele Gedanken über andere gemacht hätte, über andere, die es gar nicht verdient hätten.

So wie ich deren Meinung nach auch keine Rettung verdient hatte.

Mittlerweile waren alle, die mit mir an diesem seltsamen Ort, diesem dunklen Loch, gewesen waren, gerettet worden.

Ich saß allein dort, für mich brach die Nacht herein.

Ich saß einfach nur herum und dachte nach.

Welchen Sinn hatte das Leben noch?

Diese Gedanken zauberte mir wieder ein kaltes Schmunzeln auf die Lippen.

Der Sinn des Lebens war es, anderen zu trotzen, nur zu leben, um ihnen zu zeigen, wie machtlos sie doch in ihrer beschissenen kleinen Welt waren!

Aber, abgesehen davon...?

"Hey, was machst du hier so allein?"

Eine dunkle, aber freundliche Stimme riss mich aus dem düsteren Sinnieren.

Jemand setzte sich neben mich, er lächelte freundlich.

"Zieh nicht so ein Gesicht, du bist doch nicht mehr alleine!"

Ich musste unweigerlich lächeln.

"Siehst du? Zu zweit macht das Alleinsein doch gleich viel mehr Spaß."

Er grinste, dabei sah ich das Veilchen um sein Auge, die unzähligen blauen, grünen und violetten Flecken in seinem Gesicht und auf den Händen.

Er schien auch anders und deswegen verstoßen zu sein...

Sympatisch.

Wir saßen stumm nebeneinander und hingen unseren eigenen Gedanken nach, während jenseits dieser leuchtenden Finsternis eine Welt unterging. Die Menschen in ihren seltsamen Wertevorstellungen hetzten sich gegenseitig zu Tode...

Nur die Außenseiter überlebten, da sie sich nicht unterkriegen ließen, so zu sein, wie sie wollten und nicht so, wie andere sie haben wollten.

Es wurde hell in unserem Loch, dort unten.

Langsam erhob ich mich, hielt dem Fremden meine Hand hin.

Lächelnd ergriff er sie und ich zog ihn auf die Beine.

Zusammen schafften wir es von diesem Ort zu entkommen.

Die Welt war die gleiche wie zuvor, die einstmaligen Außenseiter waren zu den "Normalen" geworden, die einst "Normalen" waren nun die Außenseiter, wurden ausgeschlossen, verstoßen, einfach nur schlecht behandelt.

So war es immer, so würde es immer sein, alles mag vergehen, doch das erstaunliche Talent des Menschen für Erniedrigung, Verletzung und nicht zuletzt Ausrottung seiner eigenen Art, würde immer bestehen.

Uns beide störte das herzlich wenig.

Zu zweit irrten wir durch diese Welt, Außenseiter unter Außenseitern, die lange Abgeschiedenheit war nicht gut gewesen...

Oder...?

Eine junge Frau saß fröhlich summend auf einer Parkbank, ihre Tasche war geschmückt mit zahllosen Bildchen, Aufnähern. Sie war allein.

Eine Verbündete?!

Zu Dritt gingen wir weiter, fanden immer mehr, die waren wie wir.

Niemand ist allein, es gibt immer jemand, der auf Deiner Seite stehen wird, vergiss es nicht.

~Selbst in der schwärzesten Nacht wird es immer einen Lichtstrahl geben, selbst die purste Verzweiflung bleibt nicht ohne einen Tropfen Hoffnung. Du weißt, nichts ist ohne sein Gegenstück~

Schnelle Gedanken.

Sinnentleert und doch bedeutungsvoll.

Mach dir selbst eine Meinung darüber.'

Ja, das waren sie, diese Aneinanderreihungen von Worten.

Haben sie jemandem gefallen? Denkt jemand darüber nach?

-Wird dies hier überhaupt von jemandem gelesen?

Fragen, Fragen, Fragen.

Ich denke mal nicht, jedenfalls ist mir dergleichen niemals aufgefallen.

"Lass uns fliegen, einfach fliegen.

-Was sagst du? Wir können nicht,

weil wir keine Flügel besitzen?

Narr. Sei still und schau. -Siehst

du? Ich kann fliegen, tief hinab

in die endlose Freiheit in der

Dunkelheit der Nacht. Fliegen.

Wenn auch nicht für lange.

Diese kurzfristige Freiheit war

es mir wert. War mir wert, dafür in

die ewige Finsternis einzutreten.

-Narr nennst du mich? Natürlich.

Niemand außer mir ist so dämlich

und opfert sein Leben der billigen

Illusion von Freiheit. -Nun hör auf mich:

Mach es mir nicht nach. Lebe."

Wieder seltsames.. Versteht es jemand, versteht mich jemand?

Oder wird dies alles hier schlichtweg nicht ernstgenommen, will man nur die Fassade sehen, hinter welcher ich mich zu verstecken versuche..?

Gewiss.

Dessen

bin

ich

mir

mehr

als

sicher

.

Nundenn..

Ich erhoffe viele Gedanken, auf bald, bis zum nächsten Eintrag, der möglicherweise minder ernst und sinnentleert sein mag, wer weiß, wer weiß...

Bis Bald oder Nie,

Ned.

3.12.06 17:53


Wo hinter der Maske bleibt der Sinn?

"Unfähig bis zum Schluss... Wem diesen Schmerz vermitteln? Aus ganzem Herzen schreiend..."

(D'espairs Ray, Hai to Ame, Übersetzung aus dem Booklet in der Coll:Set)

Passt irgendwie zu meinen jetzigen Gedanken und wie man das nennt, das in dieser verrotenden schwarzen Kammer namens Herz vor sich hinfault. "Gefühle". Ach ja, so hieß es.

Amüsant, nicht?

Ich fühle mich derzeit hilflos, nutzlos. Leer.

Letzteres ist die treffendste Bezeichnung, wie mir scheint. Leer, absolute, totale Leere dort drin in der hohlen Kammer, der schon immer der Inhalt gefehlt hatte.

Durchaus... Amüsant.

"Dunkle Schatten Legen Sich Zart Und Schwarz Über Meine Kalten Augen Rauben Mir Das Letzte Körnchen Sicht Um Nicht Erkennbare Weitere Schatten Übersehen Zu Können"

(by Ned, spontane Aneinanderreihung von Worten, auf den ersten Blick ohne Sinn?!)

Perfekt für den Deutschunterricht zum Totinterpretieren geeignet, nicht?

"Erfreuen wir uns am Leid anderer, um unser Eigenes nicht sehen zu müssen."

Komischerweise kommen mir grad Hunderte solcher seltsamer Aussagen in den Sinn. Sinn?

-Sinnlos.

"Stille, Leere, alles kalt, Hitze, Zorn, ich friere ein."

Lass mich nun mit dem Schildern des heutigen Tages beginnen, doch...

Scheint er mir aus dem Sinn geflohen..?

"Sinn.

Schon wieder.

Wie auch immer.

Warum nicht?

Sinn."

Meine Gedankengänge und das Niedergeschriebene hier werden immer wirrer, immer wirrer und wirrer, Stille fehlt gänzlich dort, hinter meiner Stirn.

Durchaus, wahrlich, dies ist ein ernster Eintrag, ein ernster Eintrag voller Abwesenheit von Sinn.

Wieder dieses Wort.

Verfolgt es mich?

Doch wie kann man von einem Wort verfolgt werden?

-Man kann, gewiss.

Aber man merkt es nicht.

"Nun denn... Ich greife neben mich, in das alte, staubige Regal, langsam schließen sich meine Finger um etwas Kaltes, Weißes. Ich ziehe die ewig lächelnde Maske hervor und setze sie auf, behutsam, damit nichts meines Gesichtes zu sehen ist. Was ich noch zu machen habe, ist, auch meine Stimme, mein Verhalten hinter weiteren Masken zu verbergen, verstecken. Verschließen?

Gefeit für den Tag werfe ich nur noch den schwarzen Umhang der Unscheinbarkeit, Fröhlichkeit -Unbeschwertheit?- über meine Schultern. Lautlosen Schrittes verlasse ich schließlich den Bunker meines Schutzes, des Schutzes, der jedem mein wahres Gesicht verbirgt.

Kennst du mich?

Gewiss nicht..."

Weitere Gedanken, niedergeschriebene Leere?

Doch kann etwas leer sein, das mit Worten ausgefüllt wurde?

Worte.

Worte?

Bloße Worte, unbedacht hintereinander aufgereiht, aufgezählt gewissermaßen.

Oder mehr als das?

Worte?

Worte.

Verzeih dieses meines Geschriebenes, ich bedanke mich vielmals, solltest du es geschafft haben, bis hier her zu lesen, wer auch immer du sein magst.

Ich wünsch' dir ein schönes Leben,

Auf Bald oder Nie,

Ned.

1.12.06 19:55


Rattattattaaaaamm!!!

>_>" Entschuldigung!

Wie auch immer.. o.o Bin grad in schreiblaune, also schreibt ich des Dingens hier mal voll ^.~

Habe heut 'ne Latein-Klausur geschrieben, so 'nen komischen Text von Plinius musste ich übersetzen.. Eigentlich hätt das ja einfach sein müssen, aber: Klein Neddo hat natürlich wieder mal versäumt, Grammatik nachzuholen.. T_T"

Na ja, gab aber auch was Tolles an diesem Tag! ^__^ Hab mich mit einem meiner beiden Schwesterchen, Rin-Frosch (XD) getroffen! Zwar nur nach der sechsten Stunde bis zur Achten, aber immerhin etwas! YAY! Das war tooool! <3 Selten hab ich so ein langes Gespräch führen können, also ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht, via Telefon, bzw Skype, hab ich durchaus schon längere Unterhaltungen hinter mir.. *zu ihrem anderen Schwesterchen schielt* :3

Aber ansonsten.. Hatte bis gestern wieder so 'ne komische Depri-Phase, tritt bei mir irgendwie alle zwei Wochen auf, aber ich glaub, ich bin drüber weg! ^__^ Hab mich sogar beherrschen können, erneut zum Messer zu greifen, bin schließlich stolz drauf, dass schon seit einigen Wochen keine neuen Schnitte mehr meine Unterarme verunzieren! Na ja.. Ein great-Leader-sama (XD) muss ja auch stark sein und bleiben können.. Irgendwer muss doch ein paar gewisse Persönchen immer wieder aufbauen, oder das zumindest versuchen! ..Wenn es einem selbst nicht gut geht, kann er auch niemandem helfen, das hab ich vor einiger Zeit bereits gelernt...

Weiter geht's im Text, ich will Kekse.. Nein will ich nicht, die kann Neko haben.. xD >_> *hust* Sorry~ :3

Hören tu ich im Augenblick Valley of the Damned von Dragonforce, irgendwie erinnert mich das immer an diesen komischen "Kanon in D" von Pachelbel oder wie der heißt, das olle Stück hatten wir irgendwann ewig lang in Musik durchgenommen..@___@ Wat bin ich froh, dass dies hier mein vermutlich allerletztes Halbjahr an Musik sein wird, in der Schule.. xD

Hörsu, Rinü? Komm zu uns, dann brauchsu auch kein Musik mehr zu haben ab der 12! °___°V XD

*summ* Weiteres Erwähnenswertes gibt es eigentlich nicht zu berichten, da ich meinen Alltag für so ziemlich uninteressant erachte..

Glaub ich.. >_> Mir kam vorhin noch eine Idee, bloß is die wie weggepustet.. Q_Q" Mennoo~! T_T"

Jaja, ich hör ja schon auf zu jammern, bin halt ein Jammerlappen, na und? °_°

So, nu grüß ich jeden, der gegrüßt sein will und sag bis bald.. ^.~ XDD

Yours,

Ned :3

30.11.06 19:19


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