Liebes Tagebuch...
Schwache Worte schwacher Seele...?!

"So sprach ich leis' das Dritte meiner Worte,

gleicht es weder dem Ersten, noch dem Zweiten,

falsche Versprechung war jedes jener Letztgenannten.

-Oder?"

Bedeutung dessen..?

Nun.. Ich mag es nicht, wenn jemand erst sagt, er mache dies, dann, etwas später, er mache etwas ganz anderes und zum Dritten.. Erneut anders, viel mehr.

Verständlich also?

Wieder verging ein Tag, ein langer kurzer Tag, schnell, nicht wahr?

Aber so ist das nuneinmal. Hab ich Recht?

-Natürlich.

Besondere Ereignisse an diesem?

Gewiss nicht.

"-Umschließen langsam meine kalten Finger den warmen, weichen Griff der Klinge, fahren zart über diese... -Der Ärmel ward beiseite geschoben, im Innern schrie es, schrie alles, doch nun.. -Ist es nicht mehr zu hören. -Oder verschließen sich nur die Sinne, mehr und mehr?

-Unklar das Bewusstsein, bis der Schmerz es sanft erreicht. -Kaltes Brennen. -Rot."

Wieder die Schnitte, ich konnt mich nicht zurückhalten, dumm nicht wahr? Schwach...

Was soll man machen, man sollte es sein lassen, doch wie jede andere ist auch das "Ritzen" eine scheußliche, ungesunde Sucht, von der man nicht mehr so schnell loskommt, so stark der Wille auch ist. Jeder ist irgendwann mal schwach, geschwächt, willenlos..?

Doch.. Man sollte keinen Fehler begehen und seine Existenz durch Schmerzen spüren wollen.. Verschließe dich nicht so, wie ich es mache, wie ich mich verschließe, um stark genug zu wirken, um andere möglichst aufzubauen.

Zerbricht die schwache Seele einer solchen Person doch viel zu schnell unter dem Leid anderer, welches sie auf sich zu nehmen versucht...

"Dunkel ward's in tiefster Nacht.

Hat Unheil über uns gebracht?

Schwarze Schatten, Schemen gleich,

Steh'n am Rande, wartend auf.. Euch?

Auf Euch, die sich verstecken,

Am Grunde des Herzens wahrlich

Jämmerlich... Verrecken. -Stille."

Dies und mehr spukt durch die ein oder andere Windung meines Gehirns, wer weiß, woher die entsprangen, diese Worte..?

Durch bloße Inspiration? Vielleicht, gibt es solche doch überall. Allein in den Lyrics der Lieder von Dir en Grey, wunderschöne Worte, verfasst von deren Sänger Kyo. Selbst ins Deutsche übersetzt verfehlen sie ihre Wirkung nicht, verlieren daran nicht.

Auch die Lyrics einiger Lieder von D'espairs Ray sind selbst im übersetzten Zustand inspirierend.

-Todesfuge von Paul Celan ließe sich ebenfalls empfehlen, ist jemand auf der Suche nach Inspiration.

-Ich schließ' dies' Thema doch nun zunächst ab. Vielleicht führe ich es an and'rem Tage weiter...

Was gäbe es noch zu erzählen, berichten.

-Nichts.

Natürlich nicht, nichts ist erzählenswert genug, von Interesse und dergleichen.

"Wenn die samt'ne Dunkelheit uns langsamst umhüllt, umfängt,

Was denkst du, sind wir dann? -Tot? -Gewiss. So lass uns fort

Von hier, der seid'nen Decke purster Schwäre eilendst entfliehen.

Zurück dorthin, von wo wir kamen, zurück -Ja wohin? -Zurück.

Ins Leben."

Meine Worte werden... Lascher, schwächer, ich beende dies jämmerliche Spiel, dies Bild des.. Elends? Lieber schnell.

So, wie immer, Auf Bald oder Nie,

Ned.

4.12.06 20:50
 


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